Gesund bleiben in der Erkältungszeit

Hallo Erkältungszeit! Sobald es draußen wieder kälter wird, ein frischer Wind geht und auf der Arbeit oder der Uni wieder alle rumhusten geht sie los. Und weil ich davon auch nicht verschont bleibe, habe ich mir gedacht, ich schreibe mal etwas über meine Hilfsmittelchen gesund zu bleiben oder es schnell wieder zu werden. 

Zinktabletten
Die meisten Menschen werden wissen, dass man während einer Erkältung Hühnersuppe essen soll. Ein Grund dafür ist das darin enthaltene Zink. Es wirkt als Antioxidant. Wow – dann muss es natürlich gut sein. Die Funktion eines Antioxidants kann man sich so vorstellen, dass im Körper die Meisten Stoffe immer in einer Verbindung vorliegen und somit vollständig und „zufrieden“ sind. Ungepaarte Stoffe können zum Teil schädlich für Bestandteile der Zelle sein, indem sie diese angreifen um einen „Partner“ zu finden. In dem Moment jedoch greifen Antioxidantien ein und fangen die ungepaarten Stoffe auf, paaren sich mit ihnen bevor Strukturen zerstört werden können und schützen somit den Körper.
Außerdem wird mit der Hilfe von Zink viel im Körper gebildet. So gibt es viele Zellen, die das Immunsystem bilden. Damit diese überhaupt entstehen können, muss genug Zink vorhanden sein. Das heißt auch, wenn nicht genug Zink vorhanden ist, kann auch das Immunsystem nicht richtig arbeiten.
Bei der Einnahme von Zink müssen leider ein paar Sachen beachtet werden (Genaueres steht natürlich im Beipackzettel, der natürlich immer gelesen werden muss!) damit der Körper das Zink auch aufnehmen kann und es nicht wieder ausscheidet. So kann Getreide z.B. die Aufnahme vermeiden, aber auch viele andere Lebensmittel. Und weil mir das alles immer viel zu kompliziert ist, nehme Zink einfach direkt vor dem Schlafen. Dann ist das Abendessen schon etwas her und der Darm kann sich in Ruhe mit der Zinkaufnahme beschäftigen.
Zink kann noch eine ganze Menge anderer Sachen, trotzdem können Nahrungsergänzungsmittel keine ausgeglichene Ernährung ersetzen!

Ingwertee
Auch das werden die Meisten schon kennen. Hierzu kann ich auch nur sagen, dass diese Knolle sehr gesund ist und sehr verträglich auf den ganzen Organismus wirkt. Letztendlich wirkt es entzündungshemmend und kann dadurch bei Halsschmerzen weiterhelfen. Außerdem besitzen die Ätherischen Öle eine schweißtreibende und kreislaufanregende Wirkung, was dem Körper natürlich hilft Heilungsprozesse schneller in Gang zu bringen.
Zur Zubereitung nehme ich am liebsten frischen Ingwer, wasche ihn gut ab und schneide ihn dann in Scheiben. Geschält werden muss er gar nicht unbedingt. Und sobald der Tee etwas abgekühlt ist, gebe ich gerne noch einen Spritzer Zitronensaft hinein. Zitronen enthalten viel Vitamin C, dieses ist ebenfalls ein Antioxidant, aktiviert aber auch die Leber und diese beginnt also den Körper zu entgiften. Die Teetemperatur sollte aber schon im trinkfähigen Bereich sein, damit das Vitamin durch die Hitze nicht zerstört wird. Und hin und wieder nehme ich auch einen Löffel Honig dazu. Dieser beruhigt die gereizte Schleimhaut und wirkt ebenfalls antibakteriell. Auch dieser sollte nicht zu stark erhitzt werden!

Zwiebelsaft
Ja, hört sich für Viele erstmal sehr ekelhaft an, ist es aber gar nicht. Wenn es dann soweit gekommen ist, dass die Erkältung tatsächlich eingetroffen ist, bleibt auch der Husten nicht fern. Zwiebelsaft ist 1A zum Schleim lösen. Wirken tut dabei der Honig (man kann aber auch Zucker verwenden), der u.a. die Speichelproduktion anregt. Und es wirken die ätherischen Öle und anderen Inhaltsstoffe der Zwiebel (z.B. Vitamine, Aminosäuren und auch Zink). Der Hustenreiz lässt tatsächlich nach und dabei schmeckt es auch noch gut. 

 

Ich komme, seit dem ich meine Infekte eigenständig behandle (ohne elterliche Bestimmung) damit sehr gut durch. Natürlich bin ich hin und wieder mal krank, das ist aber auch ganz normal. Was ich an den Mittelchen so sehr mag ist, dass sie natürlich sind (Na klar kommt Zink in der Natur nicht so pur vor, aber es ist weit entfernt von chemisch hergestellten Gesundmachern oder gar Antibiotikum). Ich kann selbst verstehen was ich zu mir nehme und wie es wirkt und dabei vor allem die möglichen Nebenwirkungen komplett minimieren. 

Und weil es so schön ist, hier noch das Rezept vom
Zwiebelsaft à la Frau Sauns:
Man nehme

  • 1 Zwiebel
  • 5 EL Honig oder Kandiszucker
  • 1 flache Tupperdose (oder auch von einer anderen Marke)
    Dann die Zwiebel in Ringe schneiden, den Honig unterrühren (bei  einer großen Zwiebel ruhig etwas mehr Honig nehmen) oder die geschnittenen Zwiebeln zuerst in die Dose tun, dann alle Zwiebeln komplett mit Kandis bedecken und über Nacht ruhen lassen. Hier auf dem Bild habe ich noch Ingwer mit dazu getan – habe aber keinen Unterschied bemerkt.
    Dabei wird der Saft aus den Zwiebeln heraus gezogen. 3x täglich einen Löffel einnehmen.

 

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